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Ist Bildung Verschlußsache?

via binsenbrenner

Gegenstände kombinieren – Ist eure Kehle mal wieder so trocken wie die Wüste Yuthul Gor? Und steht da nicht zufällig gerade dieser leere Humpen, der danach schreit, mit Bier gefüllt zu werden? Und was hat eigentlich das Fass Bier mit diesem Fall zu tun? – aus dem Handbuch zu Divine Divinity

Streng geheime Dokumente sollten auch als solche gehütet werden und keineswegs den Weg in das Netz finden, wo sie von Informationsveredelern aufgelesen werden. DIE haben nämlich eine verdammt trockene Kehle, die sie nur zu gerne mit neuem Wissen befeuchten möchten. Doch das Fass ist im Fall der Medienlandschaft sicher nicht nur von einer einzigen Marke. Sicher auch keine aus dem Süden Deutschlands, ebenso wenig wie allgemein gehaltene Zeitungen aus dem Westen so etwas für sich beanspruchen können. Die beiden leckeren (muss man sicher so zugeben) Quellen, die hoffentlich ins Detail gehen möchten warum sie nicht dazu angetan sind, sich an etwas zu beteiligen, was für alle Menschen einen Gewinn bringen wird. Wie das eben beim commentarist der Fall ist.

Lieber gar keine Infos online stellen? Denn im Netz könnten sie von einer größer werdenden Community noch weiter verbreitet werden und in der absehbaren Folge an Popularität dazu gewinnen. Und nicht nur das, sondern auch an Sympathie, etwas was eine Marktwirtschaft neuen Typs mitbringen wird. Um Bildung voranzubringen müssen bildende Meinungen erzeugt werden, die nur durch eine kritische Betrachtung und Verlgleichung auch den gewünschten Effekt zu erzielen in der Lage ist. Nämlich etwas zum kulturellen Aufbruch auf Level 2 beizutragen, der zweifellos bald ansteht. Das spürt sicher auch manch Kommentator der noch jeden Tag zum Kiosk rennt um sich eine Meinung zu bilden.. Warum sonst sollte man überhaupt den Beruf eines Journalisten ergreifen, wenn nicht um sich im Dienste der Kultur einen Platz zu erarbeiten?

Popularität hergestellt duch den Vergleich verschiedener Kommentare wird kostenlos zur Verfügung gestellt, von der Community die bereit ist auch den Kommentatoren rennomierter Zeitschriftenverlage einen Platz auf ihrer bescheidenen kleinen Plattform einzuräumen. Ah ja da ist es. Das Problem. Die Plattform ist klein hat eine kleine Belegschaft und niemand weiss wohin das Projekt führen wird. Also ganz genau so, wie es am Anfang der Zeitungen auch war. Nicht alle haben ihren Weg gemacht, doch die allerwenigsten hatten etwas gegen die Bürger die ihnen Informationen zutrugen. Das nahm man selbstverständlich wie selbsverständlich an um daraus später etwas eigenes zu formen. In Abgrenzung zu den anderen. Geformt wurden Zeitungen aus dem Gemeinsinn. Deformiert wurden sie durch eine aus den Fugen geratene Marktwirtschaft, die nicht einmal das Wesentliche zurück zu geben bereit war. Bis heute nicht.

Wenn ihr allerdings auf einen Gegenstand klickt, ohne dass etwas passiert, dann weiß euer Charakater nicht genau was er damit anfangen soll. Das gilt es herauszufinden…. – ebenda sacht man so in der Wissenschaft, wenn man auf die gleiche Quelle verweist, das steckt mir nicht in den Genen, ich hab es selbst heraus gefunden

Es ist ernsthaft zu bezweifeln ob die Printerzeugnisse derselben Zeitungsverlage heute noch eine derart große Verbreitung finden würden, wenn jeder Mensch sich dazu in der Lage sehen würde, einen eigenen Artikel zu schreiben. In der Tat könnte das zu einem Wettbewerb führen, der die Frage aufwirft wer der Gesellschaft ein mehr an Kultur- und Wissenswert zu bieten hat. Doch manche werden die Konkurrenz als feindlich empfinden und ihr eigenes Licht lieber unter den Scheffel stellen. Mutigere werden auch einen Wettbewerb um die kulturelle Gesellschaft nicht an den Nagel hängen, bevor er richtig losgegangen ist. Und die Veredeler-Plattformen werden eine Pause machen um genau diesen Zeitungen die Möglichkeit zu geben über die positiven Aspekte nachzudenken, so sie denn noch nicht überzeugt sind. Die klicks führen doch nicht ins Leere! Sondern sie führen auf die Seiten mit Inhalt und da prangt dick der Name drüber. Werbung kostenlos, wo gibt es das heute schon?

Ein anderer Weg für die Community wäre natürlich gänzlich auf diese etablierten Erzeugnisse zu verzichten und ein eigenes Informations-Bierfass zu erschaffen. Wenn jeder nur einen Artikel online stellt, der sich mit den Geschehnissen um ihn herum beschäftigt, dann wird es wirklich eng für die rennomierten Verlage. Wenn das eine ordnende Hand auf ihre Plattform nimmt und ordnet. Die Frage ist doch: warum sollte man Zeitungen ausgrenzen? Machen wir nicht den selben Fehler wie die Zeitungen damals, die profitierten und dann mit der erworbenen Freiheit nur die Zerstörung des Gemeinwesens vorantrieben. Ich bin der Meinung die Zeitungen schulden uns was. Und da machen manche Plattformen etwas umsonst und der Dank lässt auf sich warten.Sie werden nicht ausgegrenzt und das steht doch unter guten Eigenschaften zu verbuchen im Hinblick auf die Plattform oder nicht? Wäre es nicht schlimmer, nicht genannt zu werden? Nicht zitiert zu werden?

Ich hoffe die SZ wie auch die FAZ lenken doch noch ein. Teil sein, dabei sein. Hoffentlich auch die Beiden!!