Archiv der Kategorie 'K-Wort'

du ich wir

oder: der lahme Tanz um die Begrifflichkeit von guten Ideen

ich bin mir sicher das der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte sein wird, doch habe ich Grund zu der Annahme das ich auf meiner persönlichen Suche nach einem Weg in den Kommunismus, oder in den Sozialismus, oder einen demokratischen Sozialismus irgendwann, das noch auszusprechende Wort verlieren werde, welches am besten beschreibt, wie ich mir eine gerechtere Gesellschaft vorstellen könnte.

Ehrlich gesagt meine ich, die Begrifflichkeiten sind wie ein Tanz um ein Mysterium und leiten Gedanken auf einen uneinholbaren unnützen Vorgang der Definition von einem Wort als Bewegung. Stets in Anlehnung an die derzeitigen Vorstellungen von Hierarchie -Zementierung selbiger? Diese Wortbewegungen kommen mir träge vor, sind daher eher Walzer als Samba, in einer Zeit des melancholischen Dahinschleppens eines sich selbst um die Wahrhaftigkeit der Ewigkeit gebrachten Kapitalismus, muss die Notation des Neuen aber doch keinen Mollklang offerieren, vielleicht sollte sie es auch gar nicht?

Und ich empfinde es als Fehler eine solche Diskussion führen zu wollen, während mich doch dasselbe bewegt, wie viele meiner Mitmenschen auch. Ich persönlich glaube ihnen allen ja, dass sie dies und das und jenes sein möchten. Es ist aber ein Fehler den ich nicht machen werde, meine Mitmenschen mit einer Reduzierung auf ihre gefundene Begrifflichkeit „ihre Wörter“ zu bestrafen, um damit ein Mysterium zu unterstützen, welches wie ein Gebet an eine nicht vorhandene, übernatürliche Wesenheit meine Zeit stehlen würde.

Zeit zumal, die genutzt werden könnte, um zum Beispiel davon abzuhalten wenigstens einen kurzen Blick auf das kommunistische Manifest zu riskieren, haben wir indes genug. Nicht zuletzt ein K-Wort ist dem R-Wort in der politischen Sphäre des großen Schweigens dicht auf den Fersen. Und die atemlose Jagd lässt keinen Platz in der Lunge der Natur des Menschen, für die Rückbesinnung auf das Wesen einer gerechteren Gesellschaft und damit seinem eigenen Leben.

Doch zu wenige trauen sich aus dem verschlossenen Traum ein auf neuem Fundament erbautes Gebäude ihres eigenen Willens entstehen zu lassen. Ein Risiko einzugehen, die Gesamtheit im Blick, ohne dafür selbst zur Haftung herangezogen zu werden, kann es nicht geben. Sanktionen sind die ausbrechenden, sträflich vernachlässigten Gedanken vieler Jahre mit Denkverbot. Verhangen durch den Nebel einer getrübten Sicht. Doch Vorsicht ist geboten, der persönliche Einsatz ist hoch!

Nichts geringeres als das selbstgefällige Selbstverständis von Generationen steht auf dem Spiel. Aufzugebende Glaubensgrundsätze die sich der Lüge bedienten, um das Kollektiv nach ihrem Willen zu formen, welches sich bedingunglos dem Kapitalismus unterwarf, sind der hohe Einsatz in dieser Börse deines Verstandes. Hier kannst du mit dir selbst ausmachen, ob du dein Leben von der Willkür anderer abhängig machen willst, oder ob du anfängst dein Leben als Mensch in die Hand zu nehmen.

Begriffe wirst du deine eigenen verwenden, doch meinen werden wir fast dasselbe, wenn wir uns eine gerechtere Gesellschaft tatsächlich vorstellen können. Die durchaus auch kommunistisch genannt werden darf, mir wärs nicht wichtig. Ich persönlich mag „demokratischer Sozialismus“ denn es ist mir wichtig Zeichen zu sehen, dass eine Vorstellung von Neuem stets auch diejenigen im Blick hat und ihnen so gut wie möglich gerecht zu werden versucht, die nicht auf der Suche sind. Mit Gewalt ist noch jede Idee zum scheitern gebracht worden und sei sie auch noch so gut.

Das „K-Wort“ darf niemals Krieg bedeuten! (Anm.Paradox oder? „K-Wort“=Ungerechte Vorstellung ? vs. „Krieg“=Realität!) Sondern es muss Frieden sein, der von ihm ausgeht. Meiner Meinung nach und ich vertrete hier nur meine Meinung wird die Bewegung nicht eine zaghafte Reformation des bestehenden sein können. Sondern die Umgestaltung der Wirtschaft im Rahmen des Grundgesetzes muss das Ziel sein und dafür muss es eine mit den Wertschaffenden eng verbundene Bewegung sein, die dieses Ziel umsetzt. Dafür zu werben, ist mein Anliegen.

Die Bewegung darf aber wiederum nicht den Weg der Eitlen gehen, um Knotenpunkte zu verhindern. Das hat die SPD schon falsch gemacht. Dennoch ist Eigenständigkeit eines Programms keine Wortspielerei, sondern wird erarbeitet in einem Diskurs zwischen Menschen. Begrifflichkeit hin oder her. Begreifen ist wichtig.

Lest das kommunistische Manifest. Solltet ihr Zeit dazu haben.

Eigene Gedanken zu alten Schriften

ein paar lose Gedanken zu Rosa Luxemburgs Aufsatz Reform oder Revolution. Ich beziehe mich ausschließlich auf das Vorwort das ganze Werk muss ich mir noch erschließen. Doch ich konnte nicht anders als dazu ein paar eigene Gedanken auf das heutige System zu übertragen. Vielleicht verhilft es der-dem ein oder anderen zur Inspiration für eigene vielleicht sogar weitergehende Gedanken.

Den Kampf um eine Sozialreform zu gewinnen, sollte sich eine einseitig auf dem wissenschaftlichen Standpunkt und aber unvermittelten Ideal des demokratischen Sozialismus stehende SPD wiederum nicht mehr wünschen. Nicht nach den Erfahrungen, die mit der Sozialdemokratie gemacht wurden, die sich als alleinige Vertretung einer Schicht sah (sehen musste) dessen Wesen sie nicht kennen konnte. Denn die Knotenpunkte bildeten sich nicht durch wissenschaftliche Diskurse alleine, wie von ihr angenommen wurde. Ich persönlich stehe bildungsmässig viel zu weit unter der Schicht von Akademikern um mich an ihrer Sprache erfreuen zu können und hätte damit auch keine Grundlage die SPD zu wählen gehabt, das trifft für mich im gleichen Masse auf die Grünen zu, die sind aber hier kein Thema, wie generell für mich nicht.

Das stete ausgrenzen von Sozialisten ohne Doktortitel und Kommunisten ohne Partei mit einem Drang nach Freiheit und Menschenrechten, konnte nicht als Problemlösung geeignet sein. Die Wahrheit ist schlicht, auf einem Bein kann niemand auf Dauer stehen und schon gar keine parlamentarisch lange etablierte Partei, die sich nicht entscheiden kann, ob Arbeiter nun die Bösen sind, oder nicht.

Versuche aus den mit weniger bildungsbürgerlichem Duktus ausgestatteten Millieus Anschluss an eine solche wissenschaftliche und damit ausserhalb ihrer eigenen Sphäre geführten Debatte zu finden, blieben meiner Erfahrung nach stets erfolglos. Denn man nahm Arbeiter innerhalb der Sozialdemokratie nicht als reelle Chance für einen Wandel wahr. Sondern im Gegenteil, dichtete die Sozialdemokratie ihr den Verdruss einer versagenden Schicht von abgehängtem Proletariat an, welches nicht in der Lage zu sein schien, sich freudig in den Sozialismus zu ergeben, der sich mit der Einführung eines Niedriglohnsektors und Leiharbeit für sie ergeben hatte. Es war das Werk rein akademisch isolierter Denker, ohne praktisch ausführenden und nachjustierender Lenker. Wobei es nach wie vor fraglich ist, was zuerst kommen muss um den Karren zumindest erst einmal aus dem Dreck zu ziehen.

Keiner derjenigen die ihre „Haut zu Markte“ tragen müssen, war dabei als die Gesetze verabschiedet wurden, die den Abschied von unprekären Arbeitsverhältnissen bedeuteten. und wenn die Sozialdemokratie ganz ehrlich ist, dann wird sie zugeben, das es ihr seit Generationen schädlicher werdender Kommunistenkomplex ist, der sie daran hinderte über ihren Schatten zu springen und endlich diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die die Hauptlast dieser Gesellschaft schon immer trugen -Leistungsträger. Die Bescheidenheit der Arbeiter, die sich angeblich nicht zu Wort melden wollen, sie ist eine Lüge. Das Verbot kommunistischer Parteien, geschriebene deutsche Geschichte.

Aber wenn diese Stimme links der Sozialdemokratie dabei gewesen wäre, so möchte man die Sozialdemokratie fragen, wäre es dann anders gewesen? Wie hätte die Reform ausgesehen? Lohnt es nicht darüber nachzudenken und sich für die Zukunft neu zu ordnen, aus berechtigtem Grund der in der gemachten Erfahrung einer Sozialreform liegt, die der SPD ein ganz klares Versagen attestiert? Es wäre für die Sozialdemokratie gut das gedankliche Rad noch einmal zurück zu drehen, bis zu dem Zeitpunkt vor der Hartz IV Reform. Dem Zeitpunkt vor dem Sieg der Sozialreform gegen die SPD.

Hätte ein Arbeiter tatsächlich zugesagt seinen Lohn abzugeben, damit allein eine neue Gruppe von Kleinbürgern auf ihre Kosten zu Reichtum aufsteigt? Wäre es nicht viel richtiger gewesen, die Ausgestaltung der Leiharbeit zusammen mit denjenigen zu betreiben, die die Mehrheit auch innerhalb des Betriebes bilden? Schon mal gefragt warum die keinen Bock auf Politik haben? Weil keine Zeit vorhanden ist, sich Gedanken zu machen, zu endlos wirr erscheinenden Debatten die sie nicht verstehen, weil sie ihre Arbeit nicht teilen dürfen, um damit Zeit zu gewinnen die sie in die Kultur fließen lassen könnten und damit auch fast unmittelbar in die Politik. Meine Meinung ist: Arbeiter hätten zuerst die Reduzierung des Arbeitszeit gefordert, bevor sie überhaupt weiter denken hätten können. So wie das mit dem ÖBS und den Erwerbslosen auch nicht anders ist. Im Hinterkopf habe ich die Forderung der LINKEn nach einem ÖBS. Erst muss Zeit erkämpft werden. Sanktionslose Zeit. Für alle die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, das wäre meine bescheidene Meinung dazu.

Es spricht aus Sicht der Sozialdemokratie nichts gegen einen Chef an der Spitze dieser Leiharbeitsfirmen, das leuchtet mir schon alleine deshalb ein, weil sie selbst genau diesen Abdruck in ihrer Partei vorherrschen lässt. Aber was hätte dagegen gesprochen, sich darüber Gedanken zu machen, was damit alles zusammenhängt? Wer die Hauptlast auch in Zukunft tragen wird müssen. Wer ist es denn der immer flexibel sein muss, immer im ungewissen leben, immer die Erniedrigung ertragen müssend sich als Knecht verleihen zu lassen. Dieser Zustand der „Unwissenheit“ der macht einen Knecht aus dem Menschen, der seine Arbeitskraft alleine hat, die er verkaufen kann.

Doch nicht einmal diese kann er selbst anbieten. Sie wird von einem „Anbieter“ auch genannt „Chef der Leihklitsche“ angeboten. Wie ein massgeschneiderter Anzug kommt die bestellte Ware beim Entleiher an um dort für das passende Klima zu sorgen. Man könnte auch gleich ein Rudel Hunde in die Werkshalle scheißen lassen. Die Anwesenheit des Geruches wäre nicht minder störend, wie die Anwesenheit eines Arbeitsplatzgefährders für die Stammbelegschaft, die ihre Mittagspause in derselben Halle verbringt. Ist doch so! Die Menschen werden behandelt wie ein Stück von dieser Masse, die wohl nicht braun genug ist um zu begreifen das sie selbst Schuld ist.

Ohnehin ist das ziemlich unklug was da von pseudo Arbeitsplatz Besitzern an Feindseligkeit ausgeht, wo Zusammenhalt gefragt ist. Nicht die Arbeit besitzt ihr möchte man rufen, die Arbeit ist der Deckel unter dem ihr steckt, tief im Topf mit der braunen Soße guckt nur noch euer Kopf über den Rand. Ausgrenzer befinden sich damit in bester Gesellschaft, die zweifellos immer kleiner wird. Denn die Temperatur steigt mit den Kündigungen und unter der Hitze wirft die Soße Blasen, wenn die aber platzen dann kommt es genau wie bei unserer mitterweile auch von mir halbwegs verstandenen Immobillienblase zu dem Effekt das die Ausgrenzer die ausgegrenzten sind und aus der Soße herausplatzen. Die Soße ist ein nationales Hausgericht und die logische Folge der braunen Agenda.

Mir kommt das eigentlich eher so vor, dass die Sozialdemokratie besser damit fährt einfach nur um des kämpfens willen eine Sozialreform erkämpfen zu müssen. Schließlich fallen dabei teilweise kleine Verbesserung auch für die Arbeiter ab. Die Machterlangung der Sozialdemokratie liegt nun schon einige Jahre zurück und die Ergebnisse sind nicht sehr schmeichelhaft für eine „Bewegung“ die tatsächlich vom wissenschaftlichen Sozialismus in die Gesellschaft deligiert werden sollte.

Für die Sozialdemokratie bildet der alltägliche Kampf um Reformen den größten Irrtum, der sie stets davon abbrachte die bestehenden Verhältnisse zu verbessern. Doch im Endeffekt wäre ja auch das nur Makulatur an einem Wirtschafssystem welches immer wieder crashen wird, das weiss jeder. Aber irgendwie scheint da eine Wesenheit zu existieren die es wohl doch irgendwie wieder gut machen wird, oder? Herausgeschält hat sich nach der „Reform“ nur ein Kern, der mit alten Namen noch ältere Bewegungen anführte, die nach rechts abdrifteten.

So fürs erste wars das. Vielleicht setze ich meine Gedanken noch fort sobald ich die komplette Arbeit durchgelesen habe. Dann könnten eventuell auch noch einige Verbesserungen stattfinden. Doch die Inspiration ist ein Geschenk, welches ich schon jetzt nicht mehr zurückweisen möchte.

yes -but why?

yes
Gibt ununterbrochen y aus. Das Programm dient dazu in Skripten die Ja-Eingabe durch y zu aktivieren- easylinux Befehlsreferenz

Ein realexistierendes Skript welches auf die Ja-Eingabe wartet, ist die soziale Marktwirtschaft in ihrer derzeitigen Form. Dieses Skript, welches unmittelbar auf die Demokratie als Elternprozess verweist, ist in den Jahren seiner Existenz stets um strukturierte und übersichtliche Kommentare im Abgesang verblassender Regierungen, in stets traditioneller Sicht ergänzt worden. Wichtige Anmerkungen als Stoppschilder dienend und Handlung gebietend, zeigten sie uns das gar zu viele Vorschläge zur Verbeserung des Skripts im Hirn des Kreativen beheimatet und dort geblieben, mit absoluter Sicherheit der Kommentierenden hätten in den Kommunismus geführt. Der Programmierer der die Kommentare einpflegte, befindet sich demnach noch heute in einem Widerspruch zwischen Logik und Tragik. Und tatsächlich die Ideen hätten bei Einpflegung in das Skript der sozialen Marktwirtschaft drängende Fragen an den Elternprozess aufgeworfen, der in der Folge zu einem Wettbewerb der Kreativen um das selbsverstandene Rollenbild des Elternprozesses angewachsen und womöglich eine neue Kultur eingeläutet hätte -vielleicht kommt das noch, das Kulturlevel2, mit dem auch demokratischer Sozialismus als echte Alternative seine Anhänger findet. Hoffentlich über Parteigrenzen hinweg. Doch ein K-Wort alleine, steht nur oberhalb des logischen Prozesses der unterhalb als Programm folgt. Interessant ist die Variable unterhalb, die mit Sicherheit nicht Kommunismus heissen wird. Und das weiss auch der Elternprozess ganz genau. Nur dieser sieht sich nicht in der Lage zu gestehen, dass ihm Schwächen innewohnen, die das Kind ihm aufzuzeigen in der Lage und willens ist, es aber unter Androhung von Strafe eben nicht sagen soll.

Kinder sollen schon ein wenig auf den Tischen tanzen, aber keine Fragen stellen, die sie am Nichtdenken stören. Welches aktiv betrieben, zu einer wahnhaften Passion des Heranwachsenden wird. Denn nur so können sie das Leben meistern, ohne unnütze Fragen, wie die nach einem Ausweg aus einem Zwang zur einseitigen Auslegung jeglicher Möglichkeiten und deren Fortschrittsnutzen. Entwicklungshemmung im Vokabular und in jeder Variable, wie sollte die je zu einem kreativen Schaffensprozess angetan sein? Doch wie unwichtig ist die Kreativität? Wie unbezahlbar hingegen sind da die Kommentare, die die Freiheit in dem Sinne einschränken, sie nicht umzudefinieren von der Freiheit die anderen schadet, hin zu der Freiheit die anderen hilft. Wem nützt denn so etwas dann? Wo wären wir nur gelandet ohne diese ganzen Kommentare und Warnungen? Die Antwort auf diese Frage sollten wir verinnerlichen. Die Antwort ist: Keine Ahnung.

Lobpreisen wir also unser eines ewig währendes Skript, wie die Errungenschaften die Programmierer unterhalb der Kommentare schufen. Versteckt in den Unweiten von Betriebssystemen die Freiheit geben, ohne sie anderen zu nehmen, fristen soziale Aussagen ein trauriges Dasein. Denn wer fragt schon danach welche Intention den Programmierer leitete, dieses oder jenes Skript zu gestalten, nachdem er sich neuen Dingen zuwandte, weil die alten Dinge politisch festgefahren waren. Nur um erneut damit zu beginnen, mit den alten Formeln kalte Sourcen aufzuwärmen? Was am Ende bleibt ist ein kleines Skript im Gepäck des Kreativen, es beantwortet alle Fragen mit y, denn warum sollte sich noch die Mühe gemacht werden auch nur einen Buchstaben auf der Tastatur niederzudrücken, wenn doch eh alles beim alten bleibt? Das Grundgesetz schreibt die Wirtschaftsordnung nicht vor, doch unsere Skripte nicken immer nur artig zur gleichen Musik.

Realität eines Computerspiels

Diese armen Seelen wurden gefoltert und zu Sklavenarbeitern gemacht. Da sie ihrer Menschenwürde beraubt wurden, verrichten sie niedere Tätitgkeiten auf dem Schiff. Sie nehmen den Spieler nicht wahr und reagieren nur, wenn sie zuerst angegriffen werden. Da sie über eine erstaunliche Kraft verfügen, ist man besser beraten, sie in Ruhe zu lassen. -aus dem Handbuch des Spiels Prey, die Beschreibung eines enstellten Menschen.

Frantz Fanon sagte einmal über die Bewusstwerdung der Selbstentfremdung wäre die Freiheit zu erreichen. Ich glaube er hatte damit gar nicht unrecht. Nur wer sich selbst noch wahrnimmt hat die Möglichkeit eine Freiheit zu erreichen, die sie oder ihn, dazu befähigen wird einen Teil vom gesellschaftlichen Reichtum, der modernen Gesellschaft abzubekommen. Der Widerstand fängt da an, wo das denken eine andere Richtung nimmt und zwar weil du selbst es veranlasst hast. Über lange Zeit in der dir die Würde genommen wird, verlierst du auch den positiven Bezug zu dir selbst. Mit jedem Mal in dem du einer Person gegenüber sitzt die sich über dich zu verfügen in der Lage sieht, ist dir ein Stück davon abhanden gekommen. Du vegetierst dahin und glaubst es wäre alles was du dir vom Leben erwarten darfst. Doch das ist falsch.

Es ist sehr wichtig sich darüber bewusst zu werden, dass du es bist der das Denken den anderen überlässt. Du bist es der sich selbst entfremdet, wenn du versuchst den Kältegrad zu unterschreiten, der hier in der Gesellschaft vorhält um ja nur mitzukommen. Doch damit verarscht du dich nur selbst. „Schwarzer Mann weiße Masken“ hätte es Frantz Fanon genannt. Niedere Tätigkeiten sind nur dafür da dir glauben zu machen, du wärst auch etwas niederes. Auch das ist falsch. Du nimmst diesen Glauben an, nachdem die Frage dir ja „konkludent“ gestellt wurde. Warum? Weil du der Meinung bist, ohne Arbeit wärst du nicht einmal würdig ein Mensch zu sein?

Deine Reaktion auf ein K-Wort welches eine positive Utopie darstellt, gerade für Menschen die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, sie lässt dich darauf schließen was du insgeheim schon geahnt hast. Du bist es gar nicht mehr gewohnt zu agieren, du reagierst nur noch. Und wen trifft es dann? Du stehst wie die Menschen in einem Computerspiel an der Werkbank, deine KI ist unterirdisch, bewegst dich statisch, leicht apathisch. Aber solange man dich nicht stört ist alles im Lack. Greift dich hingegen ein verwirrter Spieler an, dann bekommt der deinen starken Arm zu spüren. Doch HALLO, der hat dich da doch nicht hingestellt. Das waren die Programmierer, die dich in ihre Routine packten. Die Politiker in ihrer Routine.

Du sollst da stehen und an einem Monitor herumklappern, ohne das es einen Sinn ergibt. Nur der Regelsatz hält dich noch am Leben. Im Spiel ist es eine Beatmungsmaske. Du wirst nicht für etwas anderes gebraucht als dafür laut JAA zu rufen, wenn das Spiel verboten werden soll, es ist schließlich ein Killerspiel! Und zwar genau nachdem dir aufgefallen ist, im Computerspiel ist nichts echt. Du musst ja gar nicht leben wie der Arbeiter im Spiel. Nicht töten wie die Soldaten. Vermische nicht das Computerspiel und die Realität.

Die Realität beinhaltet die Möglichkeit zu den Programmierern aufzuschließen und erst wenn der letzte von uns mal einen blog betrieben hat, oder ein Script geschrieben, werden wir gemeinsam dahinter kommen. Hinter das große Geheimnis was es bedeutet sich nicht zu fühlen, wie das was du sein sollst, sondern das zu leben, was du sein willst. Mach Fehler, sei dumm, sei nett, aber sei nicht das was andere von dir erwarten, wenn du selbst es nicht willst! Und was macht der Kapitalist, wenn auch du ein Programmierer bist?

Vollumfänglich

Der Innenminister der Christlich Demokratischen Union Deutschlands im Lande Niedersachsen, möchte nicht nur, er wird die LINKE auch weiterhin vollumfänglich beobachten lassen. Ja und das „droht“ er im Nachhinein jetzt auch wieder einmal an. Die Debatte im niedersächsischen Landtag hatte schon eine gewaltige Strahlkraft, vor der sich in der Tat niemand entziehen konnte, muss man so sagen. Also Klartext Leute, wie viele haben wohl tatsächlich eingeschaltet, als die Landtagsdebatte geführt wurde zu einem.. einem…:

Wort

Ich habe es in der JW nachgelesen, was dort so alles gesagt wurde. Die FDP trat gleich mit ihrer markant freiheitlichen Attitüde an und stellte fest, dass jegliche Debatte ob die Linkspartei vom Verfassungsschutz beschattet werden müsste nun erledigt sei. Ein recht absoluter Anspruch, oder nicht? Gab es eine Debatte innerhalb der FDP dazu? Und wenn ja, wozu das denn? Die sind doch ohnehin das Gegenteil von dem was die LINKE in ihrem Programm hat. Ebenso gibt es keine Debatte innerhalb der LINKEN ob die FDP beobachtet werden müsste, wozu sollte das gut sein? Bei der LINKEN sind sich doch wohl alle einig, dass das Geld sinnvoll verwendet werden muss. Da ist für derartige Spielereien die man sich mit Steuergeldern rausnimmt, einfach kein Platz. Zudem ist es zutiefst antidemokratisch.

Schön auch die Aussage vom Linkspolitiker Manfred Sohn das er sich nie träumen hat lassen, dass es ausgerechnet die FDP sei, die ein Thema auf die Tagesordnung setzt: Wege zum Kommunismus, wer geht mit? Würde DIE LINKE die CDU vollumfänglich oder auch nur mit öffentlich zugänglichen Quellen überwachen lassen, was würde dann wohl für eine Diskussion im NachDDRDeutschland kurz: NDDRD aufkommen? Sehr geschickt auch wie die CDU um ihre eigenen Geschichten herumlaviert. Das ist doch der wahre Grund! Sie fürchten sich vor ihrer eigenen Geschichte. Vielleicht, oder eher sehr wahrscheinlich ist noch nicht alles reingewaschen was so an ihr hängt. Umso wichtiger das hier konsequente Aufklärung vorangetrieben wird. Die LINKE hilft der CDU dabei indem sie an die Verantwortung appelliert, die eine Partei nun einmal hat, die sich in Regierungsverantwortung befindet. Es kann kein Schlussstrich unter die historische Aufarbeitung gezogen werden, wenn Nazis durch die CDU (huch da ist ja auch die Rede von der SPD) in hohe Ämter kamen und die Bundesrepublik nachhaltig geschädigt haben. Das sieht der Innenminister im Bezug auf die DDR ja auch so, sicher wird er da nicht widersprechen wollen.

ukst