Archiv der Kategorie 'Satire'

irdische Vertreter

Das Größenwahn attraktiv macht, das habe ich schon unter Beweis gestellt. Danke auch für die Hilfe „von außen“. Doch das ich mich als den irdischen Vertreter Satans sehen soll, das geht dann doch ein wenig zu weit, bin ich etwa verrückt;-)? Ich bin mit Sicherheit kein irdischer Vertreter irgendeiner imaginären Gestalt. Auch als Linker Gewalttäter fühle ich mich nicht so wirklich, indes auch wenn ich sagen muss; ja, meine Meinung tut dem Rechten Weh. Sehr weh sogar. So weh, dass es an Extremismus grenzt, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe…

Außerdem, nope! Ich kann nicht der Antichrist sein. Ich hatte mal einen Kumpel, der hielt sich für den Antichristen. Der fuhr einen alten dunkelblauen Golf2 mit nem roten Pentagramm auf der Motorhaube. Der trug umgedrehte Kreuze und trank nicht wenig Bier. Doch er liess das Auto stehen, wenn er zu viel getrunken hatte. War er also das reine Böse? Hätte ich ein wachendes Auge auf ihn haben sollen? Immer auf der Hut vor „SO EINEM“, der verantwortungsvoll mit seiner Umwelt umging.

Ich meine, der hat auch immer seinen Müll getrennt… Atomkraftwerke abgelehnt…

Bei ihm zu Hause war es fast klinisch rein! Gut, es roch nach Balsamierungsöl, aber hej? Oder? Warum nicht? Ist doch seine Sache, muss ich mich ja nicht dran stören. Auch das tragen von wallenden Gewändern, ist rein farblich gesehen etwas eintönig gewesen. Immer nur schwarz und blutrot, er und seine Clique, wie langweilig. Das können „die Anderen“ besser. Doch ich habe keinen von ihn und seinen Freunden gehört der „den Anderen“ etwas so böses gewünscht hätte, wie es „bei denen“ üblich ist, wenn es mal wieder um „das Böse“ geht.

Ein Schlag ins Gesicht

Durch die Medien vermittelt wurde mir von vielen Politikern mittlerweile so oft ins Gesicht geschlagen, habe schon aufgehört zu zählen, das wird mir einfach zu anstrengend den Überblick zu behalten. Habe schließlich nur den Kalorienbedarf eines nichtbeweglichen, faulen Individuums zur Verfügung, wie ich es schon auf meinem Weg in die Faulheit angemerkt hatte.

Das mein Gesicht indes unfreiwillig einer imaginären Hand die andere Backe bot, muss wohl an meinem nichtvorhandenen Willen zur Selbstrafung für die Geisteshaltung derer die sich hinter imaginär-Sozialem in Gesetzbüchern verstecken liegen. Sollten all die Äußerungen die gegen finanziell schlechter gestellte Menschen ins Medium gedruckt wurden, einen Schlag ins Gesicht darstellen, dann würde ich beim lesen des SGB II aus dem Schreien gar nicht mehr rauskommen.

Weg in die Faulheit

die Linke hat er nicht einmal ignoriert.
-der Scholz

Das muss anstrengend sein, könnte ich mir vorstellen. In etwa so wie absichtlich faul sein zu wollen. Hat das schon mal jemand von euch versucht, absichtlich faul zu sein? Das ist gar nicht so leicht, das kann ich sagen. Das fängt ja schon Morgens an, der Wecker klingelt und durch seine Penetranz genervt, aktiviert man erst einen Muskel, dann den nächsten, bis man so viele Muskeln aktiviert hat, dass man die Augen kaum noch zuhalten kann.

Sollte man zu diesem Zeitpunkt versucht sein seine Augen doch noch geschlossen zu halten, dann wird das anstrengend. Also das Gegenteil von anstrengungslosem Wohlstand, denn man liegt ja schließlich noch im wohlig warmen Bett. Wohlschlaf ist auch nicht mehr drin, dafür ist man zu gefrustet. Das ist ein schäbiges Gefühl, welches zum Beispiel mit einer Kündigung einherging, kommt auch bei der Kündigung des Schlafes durch den Wecker wieder, nur in abgeschwächter Form und bleibt trotzdem ziemlich unangenehm. Konzentriert man sich also wieder auf die aktive Faulheit, wird es aber schon wieder anstrengend. Mist.

Gut, ist man also nicht mehr entspannt genug liegen zu bleiben, anstrengungslosen Wohlstand zu genießen gibt es auch nur in bestimmten politischen Sphären und „wir“ aktiven Faulen können nicht mehr ignorieren, was wir nicht mal ignorieren würden, wenn wir davon profitieren könnten. Andere machen den Haushalt, nur für Haushalte mit unkündbarem Personal, aus Politik und Wirtschaft. Zwingt sich Mensch aber diese Gedanken zu unterdrücken, wird es schon wieder anstrengend. Puh.

Dagegen könnte eventuell ein Kaffee helfen, der macht sich aber nicht von alleine. Die Frage wie man sich bewegen können soll, wenn man nicht einmal den Kalorienbedarf adäquat gedeckt bekommt, durch eine ganz leicht übersehbare, kaum nennenswerte Lücke im Gesetz zu Hartz IV, die eine schwere Mangelernährung eines vermeintlich darauf angewiesenen Kriminellen Namens „Arbeitsloser“ garantiert. Was einen schönen Kontrast bildet, zum garantierten Arbeitsplatz und Einkommen, die gibts nämlich nicht.

Doch genug von der Kunst! Zurück zu den harten morgendlichen Fakten… Es folgt, oder sollte folgen, der Gang zur Toilette. Jetzt ist man schon wieder in der Zwickmühle der anvisierten, angestrebten Faulheit. Ist es nun fauler den Kaffee zuerst zu machen? Oder fauler erst auf die Toilette zu gehen? Diese widerstreitenden Gedanken wachsen sich zu einem anstrengenden Diskurs aus, der in anderen Bereichen durchaus bezahlt würde. Schließlich ist Mensch geneigt auch seine Scheiße abzulassen und damit ein erhabenes Gefühl zu erzeugen. Ganz alleine auf dem Thron aus weißem Keramik, statt in adretter Runde in gelacktem Outfit, weiss man zu überzeugen. Doch faul ist der Mensch deswegen noch lange nicht. Konzentration!

Nachdem man sich also entschied zuerst die Verhandlung als Monarch seiner eigenen kleinen Welt zu begehen, blieb festzustellen, dass es eine sehr harte war. Gleich dem Brot bei den Tafeln, die für die menschlichen Restbestände aufmunternde Abwürdigungen enthalten. In Form von braunen Bananen zum Beispiel. Diese harte Verhandlung hat in der Tat Energie gekostet, macht somit wieder Punkte Abzug auf dem Weg in die Faulheit. Wie also Boden wett machen? Mh.. Schwierig.

In der Küche angekommen kreisen die Gedanken schon wieder um die gutmeinende Leistung des Sachbearbeiters von Gestern, der freundlich genug war für mich zu erkennen, dass es wohl keine Arbeit, wohl aber doch Sanktionen geben könnte. Für Deutschland und so. Das man den Banken Milliarden gab um dieses … ach, schon wieder diese anstrengenden Gedanken.

Dieser Wiederstreit, diese grundsätzlich entgegengesetzten Meinungen, es ist nicht zum aushalten. Wie leicht wäre es eine Partei zu sein? Etwas zu sagen und es doch nicht meinen zu müssen. Das würde diese anstrengenden Gedanken auf Eis legen. Aber iss man ja nicht. Doll.

Geht es also weiter Kaffee zubereiten. Dafür schon wieder einen Denkvorgang einleiten. Muskeln aktivieren. Logische Abläufe, wie die, fǘr die man mal bezahlt wurde ausführen und dann warten. Warten. Aber ohne Gedanken? Das geht auch wieder nicht so einfach. Kaffee Automat. Automat. Ja der Arbeitsplatz wurde auch automatisiert, der Mensch ist dafür nicht mehr erforderlich. Vielleicht kommt noch ein kleiner Krieg hier her, dann kann man auch wieder Menschen für den Wiederaufbau gebrauchen.

Doch bis dahin, muss der Kriminelle, also der Arbeitslose mit dem wenigen Geld auskommen. Und mal ehrlich wer wollte bestreiten, dass der Automat einfach besser ist, in dem was er da macht? Also hat der Arbeitslose zurecht keine Zähne mehr im Mund, die er dem Chef zeigen könnte. Auf der Felge zu kauen ist in etwa so wie Mitglied einer Gewerkschaft zu sein, die Euqal Pay verhindert. Es wird zwar rot, beim Biss in hartes Brot, doch selbst lebt man schlecht. Muss man nicht, man kann auch ohne Dach über dem Kopf noch schlechter leben, wenn es einem nicht passt. Das ist klar, das Angebot steht ja im SGBII.

Die SPD würde sagen, „gut das haben wir jetzt nicht richtig vermittelt“ und ich würde mir denken (..) wo war ich doch gleich noch.. Achja wie also faul sein, wenn diese Gedanken mich schon wieder plagen? Andere werden fürs Denken bezahlt. Ich nicht. Ungerecht? Nicht doch. Ich bekomme ja was ich verdiene, dafür dass ich in dieser Zeit leben darf, in dieser BRD gar, auf die andere einen alleinigen Anspruch anmelden.

Das ich mal etwas erschaffen habe, wo jetzt andere Leute friedlich ihren Schlaf der Gerechten schlafen, das hatte ich schon fast vergessen müssen. Oh der Kaffee ist fertig. Schon wieder Anstrengung. Es muss sich doch ein Weg finden, das faul sein so konsequent zu ignorieren, sodass man wirklich faul wird. Für diese Zeilen eine Bezahlung zu erwarten, wie käme ich dazu? Sollen doch alle anderen auch mal erfahren wie schwer es ist faul zu sein.

yes -but why?

yes
Gibt ununterbrochen y aus. Das Programm dient dazu in Skripten die Ja-Eingabe durch y zu aktivieren- easylinux Befehlsreferenz

Ein realexistierendes Skript welches auf die Ja-Eingabe wartet, ist die soziale Marktwirtschaft in ihrer derzeitigen Form. Dieses Skript, welches unmittelbar auf die Demokratie als Elternprozess verweist, ist in den Jahren seiner Existenz stets um strukturierte und übersichtliche Kommentare im Abgesang verblassender Regierungen, in stets traditioneller Sicht ergänzt worden. Wichtige Anmerkungen als Stoppschilder dienend und Handlung gebietend, zeigten sie uns das gar zu viele Vorschläge zur Verbeserung des Skripts im Hirn des Kreativen beheimatet und dort geblieben, mit absoluter Sicherheit der Kommentierenden hätten in den Kommunismus geführt. Der Programmierer der die Kommentare einpflegte, befindet sich demnach noch heute in einem Widerspruch zwischen Logik und Tragik. Und tatsächlich die Ideen hätten bei Einpflegung in das Skript der sozialen Marktwirtschaft drängende Fragen an den Elternprozess aufgeworfen, der in der Folge zu einem Wettbewerb der Kreativen um das selbsverstandene Rollenbild des Elternprozesses angewachsen und womöglich eine neue Kultur eingeläutet hätte -vielleicht kommt das noch, das Kulturlevel2, mit dem auch demokratischer Sozialismus als echte Alternative seine Anhänger findet. Hoffentlich über Parteigrenzen hinweg. Doch ein K-Wort alleine, steht nur oberhalb des logischen Prozesses der unterhalb als Programm folgt. Interessant ist die Variable unterhalb, die mit Sicherheit nicht Kommunismus heissen wird. Und das weiss auch der Elternprozess ganz genau. Nur dieser sieht sich nicht in der Lage zu gestehen, dass ihm Schwächen innewohnen, die das Kind ihm aufzuzeigen in der Lage und willens ist, es aber unter Androhung von Strafe eben nicht sagen soll.

Kinder sollen schon ein wenig auf den Tischen tanzen, aber keine Fragen stellen, die sie am Nichtdenken stören. Welches aktiv betrieben, zu einer wahnhaften Passion des Heranwachsenden wird. Denn nur so können sie das Leben meistern, ohne unnütze Fragen, wie die nach einem Ausweg aus einem Zwang zur einseitigen Auslegung jeglicher Möglichkeiten und deren Fortschrittsnutzen. Entwicklungshemmung im Vokabular und in jeder Variable, wie sollte die je zu einem kreativen Schaffensprozess angetan sein? Doch wie unwichtig ist die Kreativität? Wie unbezahlbar hingegen sind da die Kommentare, die die Freiheit in dem Sinne einschränken, sie nicht umzudefinieren von der Freiheit die anderen schadet, hin zu der Freiheit die anderen hilft. Wem nützt denn so etwas dann? Wo wären wir nur gelandet ohne diese ganzen Kommentare und Warnungen? Die Antwort auf diese Frage sollten wir verinnerlichen. Die Antwort ist: Keine Ahnung.

Lobpreisen wir also unser eines ewig währendes Skript, wie die Errungenschaften die Programmierer unterhalb der Kommentare schufen. Versteckt in den Unweiten von Betriebssystemen die Freiheit geben, ohne sie anderen zu nehmen, fristen soziale Aussagen ein trauriges Dasein. Denn wer fragt schon danach welche Intention den Programmierer leitete, dieses oder jenes Skript zu gestalten, nachdem er sich neuen Dingen zuwandte, weil die alten Dinge politisch festgefahren waren. Nur um erneut damit zu beginnen, mit den alten Formeln kalte Sourcen aufzuwärmen? Was am Ende bleibt ist ein kleines Skript im Gepäck des Kreativen, es beantwortet alle Fragen mit y, denn warum sollte sich noch die Mühe gemacht werden auch nur einen Buchstaben auf der Tastatur niederzudrücken, wenn doch eh alles beim alten bleibt? Das Grundgesetz schreibt die Wirtschaftsordnung nicht vor, doch unsere Skripte nicken immer nur artig zur gleichen Musik.

Kassier das! Du Mensch!

Ist es nicht einfach ein wenig überholt noch an einer Kasse sitzen zu müssen um einer Arbeit nachzugehen, die hochgradig gesundheitsgefährdend ist? Ich meine, was soll das denn, dass Menschen wie Maschinen hinter einer Maschine sitzen und mechanische Abläufe verinnerlichen müssen, die denen eben jener Maschine immer ähnlicher werden. Die Maschine die Sie doch eigentlich zu bedienen haben. Kein Wunder das die bediensteten Menschen von den Maschinen bedient sind. Die Frage die auf dem Fließband steht ist doch, wer bedient wen? Die Kassiererin den Kunden, oder die Maschine die Kassiererin? Oder gar die Kunden die Maschine, die sie in der Kassiererin sehen.

Sollen wir dabei zusehen und zuhören wie Menschen die hinter uns in der Schlange stehen, nichts besseres zu tun haben, als sich darüber aufzuregen, dass ES nicht schnell genug geht. Die Transformation, die die Kassiererin zur Maschine verwandelt. Oder sollen wir anfangen dem etwas entgegen zu setzen? Sind wir diejenigen die eine Gesellschaft anstreben, in der jeder auch sich selbst verwirklichen kann, ohne sich einem Zwang unterwerfen zu müssen. Oder sind wir diejenigen die eine Uniform anziehen werden, weil wir zu viel Angst in uns tragen um wirklich frei zu sein. Dürfen wir, oder sollen wir etwas?

Ich will gar nicht ganz genau darauf eingehen wie gesundheitsschädlich dieses ewige verdrehen des Rückens und auch des Verstandes, für die davon Betroffenen eigentlich ist. Ich möchte aber zum nachdenken anregen, darüber das es sich bei dieser Sitzposition und auch Art und Weise der Arbeit um ein Relikt aus längst vergangenen Tagen handelt. Wie lieb gewonnen haben wir eigentlich diese ganzen, den Menschen nachhaltig schädigenden Verhaltensweisen, wenn sie nur schön andere treffen? Wie sehr pflegen wir den Sadisten in uns, das wir nicht erkennen können, dass es doch gar nicht nötig ist, so schwer und hart zu arbeiten, wenn endlich Ideen aus einem besseren Motiv entwickelt würden. Geboren aus einer Kultur der Empathie, des Mitfühlens.

Jede Kultur bekommt schließlich das als Entwicklung präsentiert, was sie in den Herzen und Köpfen ihren Menschen durchlebt. Und wenn ich diese Arbeitsplätze sehe, dann kann kein Schein und sei er auch noch so schön bedruckt, darüber hinwegtäuschen, das wir unsere Kreativität nicht auf diese Bereiche projezieren wollten. Allenfalls Destruktivität ist für uns kreative Passion. Es wird zerstört was nie weiter entwickelt wurde und fällt mit jedem Tag in der Zeit ohne Kultur, weit in düstere Kapitel zurück. Das Denken, ohne Maschine zu werden.

Es ist heute nur noch eine Frage des Geldes. Niemand wünscht sich einen Beruf der krank macht. Wir sind in unserer Kultur so verkrüppelt wie die Äste einer alten Eiche. Nur das die Eiche in der Lage ist, wieder Blätter zu tragen, sobald der Winter vorbei ist. Menschen haben Zeiten erlebt in denen es hiess jetzt würde alles besser und nichts geschah. Zeit wurde investiert in neue Destruktivität, wie immer. Aber ist es nicht bemerkenswert das wir in einer Schlange an der Kasse stehen und wo wir uns doch so fremd sind, erzeugen wir Wärme. Und diese Wärme steigt in uns nicht als Liebe auf, sondern als ein Ärgernis weil die Kassiererin da vorne zu langsam macht.

Zu viel redet, zu viel von dem ist von dem, wie soll man das sagen? Ja: „Mensch ist“. Und überhaupt, wenn sie Mensch sein wollen, die Kassierer, dann können sie ja auch zu Hause bleiben. Dort werden sie dann ja schon sehen was sie davon haben. Werden sie halt zu den Harztern gesteckt. Die haben schließlich nicht so tolle Gene, die sind da nämlich Schuld dran, das wir keine Lust haben, für diejenigen kreativ zu werden. Niederes Gesindel.

ps.
Soll das ewig so bleiben?