Frohe Ostern

ich wünsche euch allen Frohe Ostern. Auch wenn der Sinn hinter Ostern hinterfragt gehört ändert es aber nichts daran das es schöne Tage sein sollen. Wie eigentlich jeder Tag. Leider sind meine nicht immer die besten gewesen in der letzten Zeit. Ich bin etwas dünnhäutig gewesen, was in Anbetracht der Tatsache das ich schon Zeit meines Lebens in einem Bundesland lebe, indem schon als „Extremist“ gilt wer mit roter Bermudashort herumrennt, nicht undebingt angemessen scheint. Da ich ohnehin eine ziemliche Kodderschnute habe, kommt es derweil zu recht eindeutigen Ansagen. Kafkaesk ist da noch gar kein Ausdruck. Whatever. Es gibt nichts zu entschuldigen und ich nehme auch nichts zurück nur an meiner Höflichkeit mangelt es manchmal. Ich möchte nur noch einmal betonen das ich KEIN Parteimitglied der Linken bin. Ich habe meine Meinung. Niemand muss sich ihr unterordnen. Ich will keine geistig moralischen Brecheisen ansetzen. Ich will nur dazu beitragen einen bunteren Diskurs zu führen. Wo ich eingeordnet werde, das überlasse ich euch Lesern. Da mich nicht nur diejenigen die mich nicht ausstehen können lesen, sondern ich auf verschiedenen Seiten auch Solidarität erfahren habe, lasse ich den Kopf nicht hängen und wünsche euch allen auch den Blick nach vorn. Frohes Fest.

Doktoren im demokratischen Sozialismus

Im Moment frage ich mich ob demokratischer Sozialismus der LINKEN auch solche „Doktoren“ hervobringen würde? :-) Es stimmt doch: nicht „er“ steht am Pranger, sondern „es“ steht in der Kritik. Wieviele Enthüllungen wird es noch geben? Schwere Zeiten für einfache Menschen, die jetzt damit konfrontiert werden, das der Minister nun einer von ihnen sein soll.

Konkurrenz soll nicht denken

die Wissenschaft von der ich so überaus überhaupt nichts verstehen darf, scheint mit aktiven Gedankenträgern weniger gut klar zu kommen. Wie sonst ist es zu erklären, dass dem in diesem link zu findenden Zweifel am akademischen Konkurrenzbetrieb, einer oberflächlichen Betrachtung eines um seinen Zierrat gebrachten Zitationsvergessers und Verteidiger geistigen Eigentums -innerhalb seiner politischen Vorstellung- nachrang eingeräumt wird? Vielleicht bin ich auch nur out of vogue. Oder ungebildet genug, um es nicht zu verstehen.

Das setzen einer Marke scheint in einer Marktwirtschaft wie der unseren über jeden Zweifel erhaben. So ist es derjenige, der von sich behauptet, das Wissen von Generationen und so vielen für seine Begriffe „richtigen Büchern“ innerhalb dieser kurzen Zeitspanne die wir als Menschen auf der Erde verbringen dürfen verinnerlicht zu haben, der sich nicht darum schert ob der Wahrheitsgehalt seiner Meinung statt zu- auch abgenommen haben könnte.

In dem Masse in dem der Bekanntheitsgrad desjenigen wächst, der sich an der Ansicht anderer, vermeintlicher und „realer“ Vordenker bediente, unabhängig davon ob diese mit ihren Gedanken auch richtig lagen -nur passten sie in das eigene Gedankengebäude- wächst auch die Autorität als anerkannter Verwerter. Vielleicht sogar „Veredeler“. Das Ergebnis wäre ein autoritärer Veredeler. Dem zu unterwerfen sich diejenigen haben, die nicht die Fähigkeit mitbrachten, oder auch die Voraussetzungen nicht erfülten, eine auf hohem Niveau der anerkannt publizierenden Meinungsmaschinerie gestaltete Meinung zu produzieren, die innerhalb dieser kapitalistischen Logik auf Zuspruch stoßen würde.

Die kapitalistische Logik in der die Autorität, Nachfolger der Sympathie als Bezahlung auf dem Weg zu klingender Münze der erste Wert ist, den das Individuum auf dem Weg zu geistigem Eigentum schaffen muss, sie bringt Meinungsmonarchen hervor. Die unabhängig davon ob sie auch einer kritischen Betrachtung standhalten würden, hätten sie nicht den Anspruch an die vorhandene Meinung mitgebracht von „den Besten“ gelernt zu haben, keine Knappen zu Königen dulden können. Oder ihnen auch nur den Weg ebnen wollten, denn dafür würde eigene Autorität abnehmen und die ist der erste Schritt und im Weiteren die Basis für einen sicheren Stand in der Erhaltung der gängigen Produktion.

Ob es zu diesem frühen Stadium schon ausgesprochen wird, was das System bereit halten mag, hängt von der längerfristigen Planung ab. Mit Sicherheit schauen schlaue Köpfe in die Zukunft und wissen sich ihren Platz einzurichten. Ausgegrenzt werden diejenigen die nicht den Titel, nicht die Sprache, nicht das Zeugnis, nicht den Namen tragen, oder auch nicht tragen wollen, weil sie nichts dazu geben, als die Ansicht anderer über sich. Doch was zählt das schon? Für denjenigen der mit dem Leid anderer produziert, eine Menge. Sarkasten und Sadisten profitieren sehr von der Selbstleugnung anderer wie sie es nennen. Das sie diesen Zustand produzieren, ist nicht wichtig genug um darüber nachzudenken. Oder einfach zu gefährlich? Was würde verloren gehen?

Diese ganze Autoritätsmaschinerie, die doch nur dazu geeignet ist, Wasser auf die Mühlen derer zu leiten, die kein Interesse daran haben etwas infrage zu stellen, was sie doch so schön profitieren lässt, ist ein einziger zweifelhafter Zustand. Das gilt nicht nur für den akademischen Betrieb. Es ist meiner Meinung nach nicht von größter Bedeutung ob jemand ausweisen kann, das er das „richtige arbeiten“ im akademischen Konkurrenzbetrieb beherrscht, wenn er es nicht schafft die Gedanken nachvollziehbar auch für Menschen außerhalb seines Anspruchs, seiner Vorstellung von Intelligenz, nachzudenken.

Doch genau das nimmt dem Produzenten eines „geistigen Eigentums“, -welches die sichere Formel für das verhindern von Fortschrittlichkeit ist- die erforderliche Zitation ab. Die Zitation als Kniefall vor Autoritäten, die erschaffen wurde von einem Konkurrenzbetrieb innerhalb dieser nivellierten Welt, die sich nach außen hin abgeschlossen gibt. Gleich ihren Büchern mit ihrem „geistigen Eigentum“, dessen Verwendung bei Nichtnennung zu Strafe führt. Es ist das(!) Zeichen dafür, dass Zweifel eine untergeordnete Rolle spielen. Denn es würde stets das Kapital anzweifeln, sollte die Grundlage des Falschen, nicht die Auswirkung, in den Blick geraten.

Ein Schlag ins Gesicht

Durch die Medien vermittelt wurde mir von vielen Politikern mittlerweile so oft ins Gesicht geschlagen, habe schon aufgehört zu zählen, das wird mir einfach zu anstrengend den Überblick zu behalten. Habe schließlich nur den Kalorienbedarf eines nichtbeweglichen, faulen Individuums zur Verfügung, wie ich es schon auf meinem Weg in die Faulheit angemerkt hatte.

Das mein Gesicht indes unfreiwillig einer imaginären Hand die andere Backe bot, muss wohl an meinem nichtvorhandenen Willen zur Selbstrafung für die Geisteshaltung derer die sich hinter imaginär-Sozialem in Gesetzbüchern verstecken liegen. Sollten all die Äußerungen die gegen finanziell schlechter gestellte Menschen ins Medium gedruckt wurden, einen Schlag ins Gesicht darstellen, dann würde ich beim lesen des SGB II aus dem Schreien gar nicht mehr rauskommen.

Weg in die Faulheit

die Linke hat er nicht einmal ignoriert.
-der Scholz

Das muss anstrengend sein, könnte ich mir vorstellen. In etwa so wie absichtlich faul sein zu wollen. Hat das schon mal jemand von euch versucht, absichtlich faul zu sein? Das ist gar nicht so leicht, das kann ich sagen. Das fängt ja schon Morgens an, der Wecker klingelt und durch seine Penetranz genervt, aktiviert man erst einen Muskel, dann den nächsten, bis man so viele Muskeln aktiviert hat, dass man die Augen kaum noch zuhalten kann.

Sollte man zu diesem Zeitpunkt versucht sein seine Augen doch noch geschlossen zu halten, dann wird das anstrengend. Also das Gegenteil von anstrengungslosem Wohlstand, denn man liegt ja schließlich noch im wohlig warmen Bett. Wohlschlaf ist auch nicht mehr drin, dafür ist man zu gefrustet. Das ist ein schäbiges Gefühl, welches zum Beispiel mit einer Kündigung einherging, kommt auch bei der Kündigung des Schlafes durch den Wecker wieder, nur in abgeschwächter Form und bleibt trotzdem ziemlich unangenehm. Konzentriert man sich also wieder auf die aktive Faulheit, wird es aber schon wieder anstrengend. Mist.

Gut, ist man also nicht mehr entspannt genug liegen zu bleiben, anstrengungslosen Wohlstand zu genießen gibt es auch nur in bestimmten politischen Sphären und „wir“ aktiven Faulen können nicht mehr ignorieren, was wir nicht mal ignorieren würden, wenn wir davon profitieren könnten. Andere machen den Haushalt, nur für Haushalte mit unkündbarem Personal, aus Politik und Wirtschaft. Zwingt sich Mensch aber diese Gedanken zu unterdrücken, wird es schon wieder anstrengend. Puh.

Dagegen könnte eventuell ein Kaffee helfen, der macht sich aber nicht von alleine. Die Frage wie man sich bewegen können soll, wenn man nicht einmal den Kalorienbedarf adäquat gedeckt bekommt, durch eine ganz leicht übersehbare, kaum nennenswerte Lücke im Gesetz zu Hartz IV, die eine schwere Mangelernährung eines vermeintlich darauf angewiesenen Kriminellen Namens „Arbeitsloser“ garantiert. Was einen schönen Kontrast bildet, zum garantierten Arbeitsplatz und Einkommen, die gibts nämlich nicht.

Doch genug von der Kunst! Zurück zu den harten morgendlichen Fakten… Es folgt, oder sollte folgen, der Gang zur Toilette. Jetzt ist man schon wieder in der Zwickmühle der anvisierten, angestrebten Faulheit. Ist es nun fauler den Kaffee zuerst zu machen? Oder fauler erst auf die Toilette zu gehen? Diese widerstreitenden Gedanken wachsen sich zu einem anstrengenden Diskurs aus, der in anderen Bereichen durchaus bezahlt würde. Schließlich ist Mensch geneigt auch seine Scheiße abzulassen und damit ein erhabenes Gefühl zu erzeugen. Ganz alleine auf dem Thron aus weißem Keramik, statt in adretter Runde in gelacktem Outfit, weiss man zu überzeugen. Doch faul ist der Mensch deswegen noch lange nicht. Konzentration!

Nachdem man sich also entschied zuerst die Verhandlung als Monarch seiner eigenen kleinen Welt zu begehen, blieb festzustellen, dass es eine sehr harte war. Gleich dem Brot bei den Tafeln, die für die menschlichen Restbestände aufmunternde Abwürdigungen enthalten. In Form von braunen Bananen zum Beispiel. Diese harte Verhandlung hat in der Tat Energie gekostet, macht somit wieder Punkte Abzug auf dem Weg in die Faulheit. Wie also Boden wett machen? Mh.. Schwierig.

In der Küche angekommen kreisen die Gedanken schon wieder um die gutmeinende Leistung des Sachbearbeiters von Gestern, der freundlich genug war für mich zu erkennen, dass es wohl keine Arbeit, wohl aber doch Sanktionen geben könnte. Für Deutschland und so. Das man den Banken Milliarden gab um dieses … ach, schon wieder diese anstrengenden Gedanken.

Dieser Wiederstreit, diese grundsätzlich entgegengesetzten Meinungen, es ist nicht zum aushalten. Wie leicht wäre es eine Partei zu sein? Etwas zu sagen und es doch nicht meinen zu müssen. Das würde diese anstrengenden Gedanken auf Eis legen. Aber iss man ja nicht. Doll.

Geht es also weiter Kaffee zubereiten. Dafür schon wieder einen Denkvorgang einleiten. Muskeln aktivieren. Logische Abläufe, wie die, fǘr die man mal bezahlt wurde ausführen und dann warten. Warten. Aber ohne Gedanken? Das geht auch wieder nicht so einfach. Kaffee Automat. Automat. Ja der Arbeitsplatz wurde auch automatisiert, der Mensch ist dafür nicht mehr erforderlich. Vielleicht kommt noch ein kleiner Krieg hier her, dann kann man auch wieder Menschen für den Wiederaufbau gebrauchen.

Doch bis dahin, muss der Kriminelle, also der Arbeitslose mit dem wenigen Geld auskommen. Und mal ehrlich wer wollte bestreiten, dass der Automat einfach besser ist, in dem was er da macht? Also hat der Arbeitslose zurecht keine Zähne mehr im Mund, die er dem Chef zeigen könnte. Auf der Felge zu kauen ist in etwa so wie Mitglied einer Gewerkschaft zu sein, die Euqal Pay verhindert. Es wird zwar rot, beim Biss in hartes Brot, doch selbst lebt man schlecht. Muss man nicht, man kann auch ohne Dach über dem Kopf noch schlechter leben, wenn es einem nicht passt. Das ist klar, das Angebot steht ja im SGBII.

Die SPD würde sagen, „gut das haben wir jetzt nicht richtig vermittelt“ und ich würde mir denken (..) wo war ich doch gleich noch.. Achja wie also faul sein, wenn diese Gedanken mich schon wieder plagen? Andere werden fürs Denken bezahlt. Ich nicht. Ungerecht? Nicht doch. Ich bekomme ja was ich verdiene, dafür dass ich in dieser Zeit leben darf, in dieser BRD gar, auf die andere einen alleinigen Anspruch anmelden.

Das ich mal etwas erschaffen habe, wo jetzt andere Leute friedlich ihren Schlaf der Gerechten schlafen, das hatte ich schon fast vergessen müssen. Oh der Kaffee ist fertig. Schon wieder Anstrengung. Es muss sich doch ein Weg finden, das faul sein so konsequent zu ignorieren, sodass man wirklich faul wird. Für diese Zeilen eine Bezahlung zu erwarten, wie käme ich dazu? Sollen doch alle anderen auch mal erfahren wie schwer es ist faul zu sein.